SCHULE FRIEDL KUBELKA Fotoschule





Schuljahr 2019/20
2. Oktober bis 31. Mai
Leitung: Anja Manfredi


PROGRAMM

Das Studienjahr 2019/20 an der SCHULE FRIEDL KUBELKA FÜR KÜNSTLERISCHE PHOTOGRAPHIE, WIEN beginnt am 2. Oktober 2019 und endet am 31. Mai 2020. Die Schule ist allen Alters- und Berufsgruppen zugänglich (Mindestalter 18 Jahre). Die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Gespräch. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Die SCHULE FÜR KÜNSTLERISCHE PHOTOGRAPHIE, WIEN wurde 1990 von Friedl Kubelka gegründet und wird seit 2010 von Anja Manfredi geleitet. Die Auseinandersetzung mit Photographie im Diskursfeld der bildenden Kunst stellt das Kernstück der Schule dar. Das Konzept der Schule ist es, die Studierenden in jedem Jahr mit einer Vielzahl von Künstler*innen und Theoretiker*innen zu konfrontieren, die aus ihrer eigenen Sichtweise heraus lehren. Der Unterricht findet in Form von acht Workshops, wöchentlichen Vortragsabenden, Mappenschauen, Einzelgesprächen, einer Exkursionsreihe sowie einer Einführung in die analoge Laborarbeit statt. Die Vorträge der SCHULE FÜR UNABHÄNGIGEN FILM, WIEN, die in denselben Räumlichkeiten stattfinden, können kostenlos besucht werden.

Wir werden uns dem Medium der Photographie theoretisch wie praxisbezogen annähern. Dies bedeutet, dass wir uns mit der Theorie und Geschichte der Photographie auseinandersetzen, aber auch in der Dunkelkammer Filme bzw. Bilder entwickeln und vergrößern werden. Das eigene Œuvre aufzubauen, indem bestimmte Interessen, Haltungen und Motive herausgearbeitet werden, ist die Zielsetzung für dieses Jahr. Anja Manfredi




Der Unterricht wird aus folgenden Elementen bestehen:




2 Vortragsreihen:

RUTH HORAK
Fotografie zwischen künstlerischem Konzept und allgegenwärtigem Kommunikationsmedium

"Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Fotografie entstehen kann, und welche, damit sie möglichst eine gute Fotografie sein kann? Wie ist das Verhältnis zwischen Bildidee und physischem Objekt, zwischen image und picture, wie W.J.T. Mitchell es nennt? Welchen Einfluss hat die Omnipräsenz der Fotografie auf die künstlerische Fotografie? Und wie soll man die eigene Arbeit den anderen beschreiben? In vier Terminen werden wir Grundlegendes zur Fotografie und Medientheorie analysieren, künstlerische Konzepte diskutieren und einen Text über die Fotografie entwerfen."

RUTH HORAK: Ihr Web Account photography-she-said.com sagt eh schon alles: Sie redet über Fotografie, seit Jahren schon, ohne Unterlass, in Vorlesungen, Ausstellungen, Zeitschriften, Büchern, und am liebsten über Fotografien, die von Fotografie handeln. Sie kuratiert Ausstellungen über Fotografie, hat ein kleines Geheimnis über Roland Barthes gelüftet und herausgefunden, wie gute Fotografie funktioniert. Sie arbeitet an einer „Inventur“ der Fotografie mit Beispielen aus dem Kunstkontext und Medienalltag, mit Filmszenen und Auszügen aus Romanen, die zusammen eine Idee davon geben können, was Fotografie denn ist.




MAREN LÜBBKE-TIDOW
Subkulturen

„Wenn wir heute über Fotografie sprechen, sprechen wir zumeist über ihre digitale Erscheinungsform. Fotografische Bilder kursieren heute vor allem in unterschiedlichen Netzzusammenhängen, allen voran in den Social Media. Es drängt sich die Frage auf, wie wir uns zu den neuen, allgegenwärtigen Bildökonomien verhalten wollen. Denn machen wir uns klar: Das fotografische Bild, wie es im Netz kursiert, ist durchdrungen von den Mechanismen der Zustimmung, des Likens, des Sharens, des Kommentierens. Wie aber verhält es sich in diesem Raum mit dem Programm der Kunst? Ist nicht auch eine der Aufgaben von Kunst, ‚Gegenbilder‘ zu erzeugen? Und lassen sich diese ‚Gegenbilder‘ reibungslos einfügen in die Kommunikationslogiken des Netzes? Ist in diesem Raum überhaupt Platz für ‚Gegenbilder‘? Und wenn ja: Wie blicken wir auf diese, was bewirken sie, können sie etwas bewirken? In der Vorlesungsreihe soll es weniger um die Analyse der neuen Mechanismen der Zirkulation gehen. Vielmehr wollen wir uns intensiv minoritären, devianten, randständigen oder autonomistischen Themen, Formen und Inhalten der fotografischen Kunst widmen. Dazu betrachten wir Werke von Künstler*innen, die sich in subkulturellen Kontexten bewegen und die hier ihre Motive finden. Ich möchte aus diesem subkulturellen Räumen Bilder zeigen, mit denen wir das fotografische Bild wieder als Ereignis feiern können, als Ereignis, dass ‚andere Erzählungen‘ fordert und zulässt schließlich kann das Projekt der Kunst auch ein politisches Projekt sein. Dazu müssen wir Bilder Gegenbilder! ‚auf Dauer stellen‘ können. Wie das geht, das finden wir zusammen in der Lehrveranstaltung heraus.“

MAREN LÜBBKE-TIDOW ist Kunsthistorikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet als Autorin und Kuratorin und lebt in Berlin. Zentral für ihre Arbeit ist die Beschäftigung mit der zeitgenössischen Fotografie im Feld der Kunst.




8 Workshops:

ANJA MANFREDI
Analog – Favourite Tools

2. & 7. Oktober 2019 & weitere Termine

„Warum Photographie? Warum verwende ich das Medium der Photographie?
Ich kann mir einen Moment aneignen. Jetzt – schreibt sich das Licht in das lichtempfindliche Material ein. Einen Moment dem Zeitfluss entreißen und in Ruhe anschaulich machen. Da. Da und geht nicht weg. RUHE IM BILD. Meins. Wie von einer Zauberin ist mein Zauberstab die Photokamera, mein magisches Arbeitsgerät der Zeitstopper. Im Jetzt-Moment während der Belichtung schreibt sich das Licht in das lichtempfindliche Material ein – exposed, ausgesetzt, ausgestellt, exponiert, ungeschützt, freiliegend, offen, entblößt, belichtet. Die Photographie darf ganz Photographie sein im Moment des Auslösens. Jetzt wird ein Moment Material und zaubert sich zum Bild.
Zu Beginn des Workshops möchte ich diese Überlegungen ausführen und einige meiner ‚Favourite Tools‘ vorstellen. Im Laufe des Workshops können wir weiter über die Eigenschaften der Photographie sprechen.“

ANJA MANFREDI lebt und arbeitet in Wien. Studium an der Schule für künstlerische Photographie bei Friedl Kubelka (1998/99) und an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Eva Schlegel (1999–2005). Mitarbeit in der Fotogalerie Wien (2004–2010), seit 2010 Leitung der Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie, Wien. Lokale und internationale Ausstellungen: u.a. Einzelausstellungen im Museum der Moderne Salzburg (2013) und House of Art, Budweis (2015). Darüber hinaus war Manfredi Artist-in-Residence in New York City, Rom, London und an der Cité interna-tionale des arts in Paris. Outstanding Artist Award für künstlerische Photographie des Bundes (2017).




INES LECHLEITNER
Performative Tier-Geschichten
10. – 13. Oktober 2019

„Zu Anfang steht die Entscheidung, das Verhalten und die Bewegungen des Gegenübers, in diesem Falle eines oder mehrere Tiere, als bewusste Geste wahrzunehmen und aufzuzeichnen. Die Umgebung wird zum definierten Bühnenraum des Geschehens. Bilder, Geräusche, Gerüche und freie Assoziationen werden aufgezeichnet und die so als Geschichte wahrgenommene Szene der Tierbeobachtung wird nach individuell festgelegten Kriterien in ihre Einzelteile zerlegt und in ein Storyboard umgeschrieben. Gemeinsame Recherchen im Zoo, Entwicklung eines Storyboards und Kochen der zu den Storyboards passenden Gerichte werden Teil des Workshops sein.“

INES LECHLEITNER (*1978 in Wien) lebt und arbeitet in Berlin. Als interdisziplinär arbeitende Künstlerin greift sie in ihren Installationen, Performances und Kunstbüchern zurück auf verschiedene Medien wie Ton, Film, Fotografie, Zeichnung, Kochen und Duft. Einen wichtigen Aspekt in ihrer künstlerischen Arbeitspraxis stellt der dialogische Austausch mit anderen KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen dar sowie das Verhältnis zwischen verschiedenen Sinneswahrnehmungen und deren neuen Verknüpfungsmöglichkeiten; z.B. Ton/Geruch/Bild, Bild/Ton/Geschmack, Geruch/Farbe/Ton. Sie war Forschende an der Jan Van Eyck Academie in Maastricht, studierte an der Ecole Supérieure des Beaux-Arts de Paris und am NSCAD-College for Art and Design in Halifax sowie am San Francisco Art Institute. Lehrtätigkeit am Sheffield Art Institute, Universität Freiburg, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Zahlreiche Internationale Ausstellungen.




TIMM RAUTERT
Der Mensch ist ein riskantes Lebewesen, das sich selbst misslingen kann und die Fotografie (analog) ist ein undiszipliniertes Verfahren.
21. – 24. November 2019

„Einen Versuch ist es wert, beginnend mit meiner ‚Bildanalytischen Photographie‘, über meine sozialdokumentarischen Reportagen, von den großen Serien wie ‚Deutsche in Uniform‘, ‚Eigenes Leben‘ und den ‚Künstler Porträts‘ bis hin zu meinem neuen Buch ANFANG (Göttingen, 2019), das Wesen zu finden, das sich selbst misslingen kann. Zeigen möchte ich, wie man selbst aussieht und sich mit Hilfe von Spiegeln (flüchtig) und Fotografien (dauerhaft/täuschend) auch bewusst ist, dass man aussieht (Blumenberg). Weil die „anderen“ uns ständig sehen, bestimmen sie uns und unser Verhalten. Gehen wir darauf ein, werden wir andere, Teil einer Täuschung unseres Selbst, Teil einer medialen Bilderwelt. Dies für den Donnerstag. An den anderen Tagen werde ich mit den TeilnehmerInnen ihre eigenen Projekte analysieren und im Sinne meines Vortrags an Portraitprojekten arbeiten.“

TIMM RAUTERT (*1941 in Tuchel/Westpreußen, heute Tuchola/Polen)
1966–1971 Studium der Fotografie an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen bei Otto Steinert, seit 1970 bildjournalistische und dokumentarische Arbeiten,
1993–2008 Professor für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Visual Arts, Leipzig, 2008 erhält er als erster Fotograf den Lovis Corinth Preis für sein Lebenswerk, 2006 – 2008 Retrospektiven u.a. im Museum der bilden-den Künste, Leipzig und Sprengel Museum, Hannover, ab 2008 weiterhin rege Lehr- und Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland, 2016 zeigten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden seinen bedeutenden Werkblock „Bildanalytische Photographie“ (kritischer Werkkatalog in Vorbereitung). Die Serie „Bildanalytische Photographie“ wurde von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden angekauft und seine Serie „Deutsche in Uniform“ von der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Timm Rautert lebt und arbeitet in Essen und Berlin.




PRINZ GHOLAM
Et in Arcadia ego …
12. – 15. Dezember 2019

„Wir schlagen für den Workshop vor, an Orten zu arbeiten, an denen eine historische, kulturelle und damit auch identitätsstiftende Überfrachtung vorliegt. Das Spektakuläre und die Dominanz historischer Merkmale an solchen Stätten hat sie zu Orten gemacht, die von einer kulturellen und wirtschaftlichen Verwertung beherrscht werden (Musealisierung, Merchandising, Eintrittsgelder, Tourismusindustrie). Wir versuchen, diesen Orten eine andere Lesart aufzuzwingen, auch im Hinblick auf die menschliche Figur in ihrem Bezug zur Gesellschaft.“

WOLFGANG PRINZ (*1969 in Leutkirch) und MICHEL GHOLAM (*1963 in Beirut, Libanon) begannen ihre Zusammenarbeit als PRINZ GHOLAM im Jahr 2001, sie leben und arbeiten in Berlin. Ihre künstlerische Praxis basiert auf einer performativen und prozesshaften Arbeitsweise, die zu Performances, Videos, Fotografien, Zeichnungen und Texten führt. In ihren Arbeiten verkörpern sie Haltungen, die sich sehr präzise auf eine ikonografische Bildsprache beziehen. Mit einer immer komplexer werdenden Ansammlung von Referenzen stellen sie die Frage nach den Bedingungen und Möglichkeiten von Kultur. Auswahl der vergangenen Performances und Ausstellungsbeteiligungen: Punta della Dogana/Palazzo Grassi Venedig (2018), Kupferstichkabinett Dresden (2018), Galerie Jocelyn Wolff (2018), documenta 14 Athen und Kassel (2017), Nationalgalerie Prag (2016), Mauseion Bozen (2014/15), Kunst-halle Wien (2014), Schweizer Plastikausstellung Biel/Bienne (2014), NGBK Berlin (2013), FRAC Pays le la Loire (2013), Sprengel Museum Hannover (2012), Kunsthal Charlottenborg Kopenhagen (2011), Momentum Biennial Moss (2011), Akademie der Künste Berlin (2010), Centre d’Art Contemporain Brétigny (2007) und das wandernde Ausstellungsprojekt La Monnaie Vivante/The Living Currency in HAU1 Berlin / Teatr Dramatyczny Warschau / Tate Modern London / STUK Leuven / Studio Micadanses Paris (2006–2010).




ERIK VAN DER WEIJDE
Pages become Places
23. – 26. Jänner 2020

“The printed page is the perfect form for the reproducibility of the photographic image. To prevent any photograph from floating in the void, let’s say on your cell phone or harddisk, you need to take action. Assigning an image to a specific page could be one of these first actions. The reproducibility of both the photograph and the printed page blends easily into a new form. My 15-point Publishing Manifesto will be the leading thread for this workshop. Together, we can discuss these points and apply them to your own works, wherever and whenever needed. Step by step we will, individually, see our body of work take form.” (Unterricht in englischer und deutscher Sprache.)

ERIK VAN DER WEIJDE (*1977, Netherlands) works with photography and the book form. He is the founder of the publishing imprint 4478zine (2003–2016), which pro-moted his printed matter. He is also the editor and maker of Subway Magazine, a mix of vernacular photography, contemporary art and fun facts. Van der Weijde also teaches at the Rietveld Academy and works with Roma Publications, both in Amster-dam. An overview of his photographic work was recently published by Spector Books.




LUCIE STAHL
Trübe Massen, schwarzes Öl
13. – 16. Februar 2020

„Fahren fahren fahren auf der Autobahn! Spätestens seit Jack Kerouac ist das Gefühl, das allgemein als Freiheit verstanden wird, eng mit Erdöl verknüpft. Es ist, auch im übertragenen Sinne ‚Fuel‘ – Treibstoff, Nahrung für Fantasien und Wünsche, es transportiert Vorstellungen von Individualismus und Unabhängigkeit, vom ‚modernen Leben‘. Es ist verführerisch. Unsere Beziehung zum Erdöl, unsere Abhängigkeit, muss in Hinsicht auf die Klimaveränderung dringend hinterfragt werden. Nur das ‚Wie‘ ist noch dermaßen ungeformt und undenkbar, dass die Vorstellung an ein ‚Danach‘ weniger vorstellbar ist als ein dystopisches ‚Vorbei‘. Wie kann man zu einem Umdenken, angefangen bei sich selbst, kommen? Wie kann man diese Fragestel-lungen künstlerisch umsetzen? Diese Überlegungen können einen Ausgangspunkt für unseren gemeinsamen Workshop bilden.“

LUCIE STAHL (*1977 in Berlin), hatte Einzelausstellungen u.a. in der Kunsthalle Fri Art in Fribourg, im Dallas Museum of Art (2016), in der Halle für Kunst Lüneburg (2016) sowie im Kölnischen Kunstverein (2011, mit Bela Kolarova) und im Kunstver-ein Nürnberg (2009). Sie nahm u.a. teil an Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Basel (2017), der Berlin Biennale (2016), der Lyon Biennale (2015), dem Sculpture Center in New York (2014) und dem Magasin in Grenoble (2014).




OLIVIA COELN
What can be learned in silence, from the eyes of animals, the flight of birds, the slow gestures of trees?
19. – 22. März 2020

„Donna Haraway schlägt mit dem Chthuluzän ein alternatives, weniger anthropozentrisches Bezugssystem vor. Einen Zeitort des Lernens, wo es weder um apokalyptische noch um heilende Vorstellungen geht. Sie fragt: Was muss verknüpft werden, damit artenübergreifendes Gedeihen auf dieser Erde eine Chance hat, ein Gedeihen, das menschliche und anders-als-menschliche Wesen in die Verwandtschaft miteinschließt? Innerhalb meines Workshops möchte ich gemeinsam nach Möglichkeitszuständen und Perspektiven eines empfindsamen Zusammen, Miteinander und Ineinander Lebens unterschiedlicher Lebensformen suchen. Neue, verbindende Narrative und unmittelbare, intuitive Erfahrungen und Begegnungen stehen dabei im Fokus.“

OLIVA COELN (geb. 1991 in Wien) studierte an der Schule Friedl Kubelka und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Das Paradigma einer radikalen Verwobenheit von allem, was ist, bildet den Ausgangspunkt von Olivia Coelns Suche nach Verbundenheit. In zyklischen Grundstrukturen forscht sie nach Abhängigkeiten und Verwandtschaften botanischer, animalischer sowie menschlicher Netzwerke, gegenseitiger Durchdringung und Formung. In diesen Systemen der Wechselwirkung konzentriert sie sich auf artenübergreifende Empathie, Kooperation und Solidarität.“
Lokale und internationale Ausstellungen u.a.: De Pimlico Project London (2019), Georg Kargl Galerie Wien (2019), Egret Egress Toronto (2018), Crush Curatorial New York (2018), Ve.Sch Kaltenleutgeben (2018), Landxcapes Apulien (2018), Krinzinger Projekte Wien (2018), Christine König Galerie Wien (2017)




ELFIE SEMOTAN
Seit wann ist „Auftragskünstler*in“ ein Schimpfwort?
16. – 19. April 2020

„Meine Erfahrungen mit kommerzieller sowie künstlerischer Fotografie und der Umgang damit wird Thema meines Workshops sein. Was heißt frei arbeiten an einem Thema im Gegensatz zu einem kommerziellen Auftrag, und seit wann ist ‚Auftragskünstler*in‘ ein Schimpfwort? Diese beiden Themen sollen im Workshop von den StudentInnen anhand von Aufgaben auch praktisch definiert werden.“

ELFIE SEMOTAN, geb. 1941 in Wels, war zunächst als Fotomodell in Paris tätig, Ende der 60er-Jahre wechselte sie hinter die Kamera und begann 1969 eine interna-tionale Karriere als Fotografin. Ihre Arbeit umfasst Mode-, Werbe- und Portraitfoto-grafie und erschien unter anderem in Vogue, Elle, Esquire, Interview, ID, Harper’s Bazaar, Allure, Marie Claire und The New Yorker. 1994 ging sie nach New York, wo sie ihre Karriere fortsetzte und eigene Ausstellungen entwickelte. In Österreich wurde Elfie Semotan besonders durch Aufsehen erregende Kampagnen für Palmers und Römerquelle in den 70er- und 80er-Jahren sowie durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Helmut Lang bekannt. In den letzten Jahren hat sie ihre Arbeiten in mehreren Ausstellungen und Büchern präsentiert. Elfie Semotan war mit Kurt Kocherscheidt und Martin Kippenberger verheiratet, die beide früh verstarben. Sie hat zwei Söhne und lebt und arbeitet heute in New York, Wien und Jennersdorf (Burgenland).



Künstler*innen präsentieren ihre Arbeiten:

BIRKE GORM
Die Arbeiten von Birke Gorm haben eine ständig wiederkehrende Komponente: die manuelle handwerkliche Tätigkeit. Ihre zumeist krude Materialität verweist sowohl nachahmend auf eine vergangene Zeit als auch auf alltägliche Dinge aus der für Gorm unmittelbar zugänglichen Umgebung. Rohstoffe wie Sand und Erde, Verpackungsmaterial oder gesammelte Äste treten wiederholt in ihrer seriellen Praxis auf. Die Formen der Objekte und die Motive der Abbildungen ihrer Arbeiten sind von historischen sowie gegenwärtigen Quellen geprägt und geben Hinweise auf hierarchisches und strukturelles soziales Verhalten sowie auf Beziehungen innerhalb der jeweiligen Arbeiten. Sie untersucht die Verbindung zwischen Status der Künstlerin und Selbstbild; wie Arbeit und das Arbeiten als Bausteine einer Identität instrumentalisiert werden können – individuell wie wirtschaftlich.

BIRKE GORM, geboren 1986 in Hamburg. Lebt und arbeitet in Wien. Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien, sowie an der Hochschule für bildende Kunst Hamburg. In 2018 mit dem Würdigungspreis der Akademie der Bildenden Künste Wien und Niels Wessel Bagges Kunstfond (DK) ausgezeichnet. Einzelausstellungen: Galerie Croy Nielsen, Wien; Kunsthaus Graz. Ausgewählte Gruppenausstellungen: Belvedere 21, Wien; Weekends, Kopenhagen; Galerie der Stadt Schwaz, Tirol; Pina, Wien; Bodega, New York; Halle für Kunst Lüneburg.




KATRINA DASCHNER
Katrina Daschner beschäftigt sich in ihren Projekten vorwiegend mit Sexualität, Machtstrukturen sowie mit queerfeministischen (Körper-)Politiken und dem Transfer von theatralen Handlungen und Inszenierungen in den Ausstellungs- und Filmkontext. Ihre Projekte zeigt sie in Ausstellungen und bei Filmfestivals.

KATRINA DASCHNER wurde 1973 in Hamburg geboren, ist Künstlerin und Filme-macherin und lebt seit über zwanzig Jahren in Wien. Von 2005 bis 2010 lehrte sie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Von 2009 bis 2014 hostete sie den quee-ren CLUB BURLESQUE BRUTAL. Seit 2017 ist sie im Vorstand von FC Gloria und Teil des Theoriekuratoriums im Tanzquartier Wien.




FRIEDL KUBELKA
Ein Abend zum künstlerischen Arbeiten mit Film und Photographie

FRIEDL KUBELKA, geboren 1946 in London, Kindheit in Wien und Berlin. Lebt und arbeitet in Wien. 1965–1969 Grafische Lehr- und Versuchsanstalt, Fotografie.1971 Meisterprüfung und kommerzielles Fotoatelier. 2005 Österreichischer Staatspreis für Fotografie. 1990 Gründung und Leitung der Schule für künstlerische Photographie, Wien (bis 2010). 2006 Gründung und Leitung der Schule für unabhängigen Film, Wien (bis 2013). Erste Filme 1968, Filmaufführungen u.a. Generali Foundation, Wien, Anthology Filmarchives, N.Y., documenta 12, Österreichisches Filmmuseum, Toronto Filmfestival (2009, 2010), Hong-Kong-Filmfestival (2010, 2011), Diagonale (2009, 2010, 2011), Berlin Biennale 2010, Retrospektive MEDIA-CITY, Kanada 2010. Einzelausstellungen u. a. im Lentos Kunstmuseum Linz.




JOSEPHINE PRYDE
Josephine Pryde’s exhibitions invariably contain photography, often in combination with three dimensional pieces, or sometimes performance or writing. She has experimented with work that exploits different characteristics of the medium – its reproducability, its mechanical eye which sees things the human eye cannot, its simple definition as “writing with light” – in order, among other things, to explore how meaning may be constituted through art. Between 2014 and 2016, she created a series of photographs called “Hands (‚Für mich‘)” which were shown in combination with a miniature rideable train that visitors could ride past the hanging photographs. The photographs showed hands, but no faces, in contact with various touch sensitive de-vices, some of them electronic, some of them touch sensitive on other terms – like driftwood, or cashmere sweaters that were gifted to the artist by her gallery.
Her exhibition “In Case My Mind is Changing” at Simon Lee Gallery, London, late in 2018, debuted a new series of photographs of neolithic carvings found in different areas of Europe, as well as some 3D-prints in nylon SLS that described an imaginary space.

JOSEPHINE PRYDE is Professor for Contemporary Art and Photography at the University of the Arts, Berlin. She lives and works in Berlin and London.




Vortragsabende:

FAHIM AMIR
FAHIM AMIR lebt als Philosoph und Künstler in Wien; er befasst sich mit den Übergängen von Natur, Kulturen und Urbanismus, Performance und Utopie, kolonialer Historizität und Modernismus. Amir hatte Gastprofessuren an der Akademie der bil-denden Künste Wien, an der Universität Campinas São Paulo und der Kunstuniversität Linz inne. Er arbeitete mit Künstler*innen wie Deichkind und Chicks on Speed, daneben war Amir u. a. Kurator von Live-Art-Festivals (Kampnagel Hamburg) und Ausstellungen (Secession Wien), betrieb die Performance-Bar Schnapsloch und gründete den Verlag Proll Positions. Zuletzt erschienen von ihm das Nachwort zu Donna Haraways „Manifest für Gefährten“ (Merve, 2016) und die mit dem Karl Marx-Preis ausgezeichnete Streitschrift „Schwein und Zeit. Tiere, Politik, Revolte" (Nauti-lus, 2018).




MIRELA BACIAK
Nature \ nature

“What used to be called nature has erupted into ordinary human affairs, and vice versa, in such a way and with such permanence as to change fundamentally means and prospects for going on, including going on at all.” (Donna J. Haraway, Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene, 2016, Durham, S. 40.)

The lecture departures from the exhibition “Nature \ nature” which I curated 2019 for Kunstraum Niederösterreich. The exhibition sought to question how self-evident the notion of nature is, and to show that there is no singular ‘‘nature‘” as such, but a di-versity of contested natures. In my presentation, I will elaborate upon the artistic posi-tions within this show, as well as the way they correspond to theories of the Anthro-pocene, Xenofeminism and New Materialism. At the same time, I will reflect on the medium of the exhibition in itself as a temporary context in which images, objects and publics meet that otherwise could never have encountered one another.

MIRELA BACIAK (*1987 in Warschau) ist Kuratorin, Forscherin und Autorin im Bereich der bildenden Kunst. Seit 2019 arbeitet sie als Kuratorin beim steirischer herbst festival in Graz. Zuletzt war sie Assistenzkuratorin bei Public Art Munich (2018), Kuratorin in Residence am Ujazdowski Castle Centre for Contemporary Art in Warschau (2018), Talks Fellow am Dhaka Art Summit (2018) und kültü? gemma! Fellow an der Kunsthalle Wien (2017). Sie war auch als Leitende Redakteurin der Reader Curating the City. Public Art Munich 2018, sowie I Can’t Work Like This. A Reader on Boycotts and Contemporary Art (2017) tätig und schreibt gelegentlich für Ocula und e-flux conversations.




DANIELA HAHN & ANDREA LEHSIAK
Archäologie der Zukunft

„Durch das Wissen um vergangene Kulturen haben wir ein Bewusstsein, dass wir zukünftigen Zivilisationen etwas hinterlassen und so mit ihnen kommunizieren. Wie werden wir aber entschlüsselt, wenn – nach dem Ende des Internets – unser gesammeltes Wissen in einer postapokalyptischen Dystopie von unserer gemeinschaftlichen Festplatte gelöscht wurde? Künstlerische Strategien, Science Fiction und spekulatives Storytelling ermöglichen uns, diesen Gap zu überbrücken, um auf unserem simulierten Weg in die Zukunft nicht verloren zu gehen.“

DANIELA HAHN studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Wien und Triest mit Schwerpunkt auf Barock, zeitgenössischer Kunst und Performance Kunst. 2014 übernahm sie die Projektkoordination für den Österreichischen Beitrag zur Architek-turbiennale in Venedig. Als Kuratorische Assistentin (2014–2017) der SAMMLUNG VERBUND forschte sie zum Thema der „Feministischen Avantgarde der 1970er-Jahre“ und wirkte an internationalen Ausstellungen und wissenschaftlichen Publikationen mit. Seit 2017 arbeitet sie im Ausstellungsmanagement des mumok.

ANDREA LEHSIAK studierte Informations- und Mediengestaltung in Schwäbisch Gmünd, Deutschland und arbeitet seit 2012 als freie Grafikerin und Ausstellungsge-stalterin in Wien.

Gemeinsam gründeten Daniela Hahn und Andrea Lehsiak 2011 den Verein/Offspace „Schaukasten – Interessensraum für Zeitgenossenschaft“ und kuratierten Ausstellungen, Lesungen und Performances. Im Herbst 2019 kuratieren sie gemeinsam die Ausstellung „Stone Telling“ im Kunstraum Niederösterreich. Das Ausstellungsprojekt beschäftigt sich mit der Rezeption feministischer Science-Fiction-Literatur in der Gegenwartskunst und dem Potential von queer-feministischem, spekulativem Storytelling.




MORITZ STIPSICZ
Kuratorische Praxis

„Im Rahmen meines Vortrages werde ich über meine kuratorische Praxis sprechen, in der die Beauftragung und Produktion kontext- und/oder ortsspezifischer Projekte eine zentrale Rolle spielen. Die zeitgenössische Kunst bezieht sich dabei einerseits auf vorgefundene Situationen, oft historische Räume oder Sammlungen, sie trägt aber gleichzeitig zu neuen Betrachtungsweisen und zur Re-Interpretation derselben bei und zeigt museologische Fragestellungen und Lösungsansätze auf. Ein weiteres wesentliches Merkmal meiner Praxis ist die Zusammenarbeit und Überlagerung mit anderen Disziplinen, etwa Naturwissenschaften und Medizin, Wirtschaft und Industrie, Religion, etc.“

MORITZ STIPSICZ (geboren 1975) ist freier Kurator und Berater für Kulturinstitutionen in Wien. Ursprünglich Wirtschaftswissenschaftler, gründete er 2005 Momentum, eine Galerie für zeitgenössische Fotografie, kuratierte Ausstellungen, produzierte Kunstprojekte und agierte als Berater für die strategische Neuausrichtung von Kunst- und Kulturinstitutionen. Er arbeitete u. a. für Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, um deren Pavillon Projekte zu leiten sowie deren neuen Ausstellungsstandort im Augarten zu etablieren. Derzeit ist er in langfristige Projekte u. a. im Josephinum und der Karlskirche involviert und mit dem Aufbau der Fotografiesammlung von Wiener-berger beschäftigt. 2014 gründete er außerdem Phileas – A Fund for Contemporary Art, eine philanthropische Organisation, die vor allem Projekte zeitgenössischer Künstler/innen aus Österreich an internationalen Biennalen und Museen unterstützt und koproduziert.




ITAI MARGULA
Architect and free Curator

“I will be happy to share some curatorial projects, artists publications and exhibition design projects from the last years.”

ITAI MARGULA is a Vienna based licensed architect and freelance curator in the field of Fine Art. As a curator and art advisor for private collectors, he develops diverse exhibition formats as well as publications, artist books, and editions. Itai studied at the Technical University Vienna, the Academy of Fine Arts Vienna, and the Slade School of Fine Arts London. He holds an MSc in Architecture as well as an MA in Fi-ne Arts. Over the course of five years, Itai deepened his knowledge of Architecture, Design and Fine Arts by conducting guided tours in the Austrian Museum of Applied Arts (MAK) and the Architekturzentrum Vienna. For the Museum of Applied Arts’ Ed-ucational Department he created several tools and a catalogue for a ‘Material Library’. Itai’s work on visible and hidden urban realities was shown 2008 at the 11th Architecture Biennale in Venice. From 2010 to 2017, he worked in the design office of Michael Embacher, where he was responsible for the realisation of several museum displays for permanent collections and temporary exhibitions in various interna-tional museums. Since 2017, he creates within his office Margula-Architects individual design solutions, architectural projects and exhibition designs for various museums.




Projektbetreuung künstlerische Photographie; Technische Betreuung / praktisches Arbeiten mit Methoden der Photographie:

MARTIN BILINOVAC – Einführung in die Dunkelkammer, analoge und digitale Kamerasysteme und Aufnahmetechniken
„Der Workshop im Rahmen der Ateliertage beginnt mit einer allgemeinen Einführung in die Aufnahmetechnik der Photographie. Anschließend werden die digitalen Bildbearbeitungsmöglichkeiten in Hinblick auf die Datenaufbereitung für Print, Druck und Webdarstellung vorgestellt. Dabei werden wir uns mit dem Themenfeld Color Management und farbkritischen Arbeiten beschäftigen.

Darauffolgend wird es eine Einführung in der Dunkelkammer in die Schwarz-Weiß-Fotografie geben. Dabei werden wir uns vertiefend mit dem Thema der Filmentwicklung beschäftigen und unterschiedliche, Film-Entwickler Kombinationen und deren visuelle Auswirkungen auf die Emulsion erforschen und aus den daraus gewonnen Negativen unterschiedliche Handvergrößerungen herstellen.“

MARTIN BILINOVAC, 1981 in Graz geboren, lebt und arbeitet in Wien und Linz, Ausbildung bei Prof. Gabriele Rothemann in Wien und Prof. Daniele Buetti in Münster. Seit 2010 Lehrbeauftragter für Fotografie an der Kunstuniversität Linz, Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften. Zahlreiche Ausstellungen.




JANA STRASSER
Arbeiten in der Dunkelkammer

Im Studienjahr 2019/20 betreut Jana Straßer die individuellen Einführungen in die Dunkelkammer. „Die praktisch angelegten Einheiten sind eine Basiseinführung in die Benützung der Dunkelkammer mit dem Ziel, selbstständig analoge S/W-Projekte verwirklichen zu können. Wir beschäftigen uns grundlegend mit den Eigenschaften, Wechselwirkungen und Abhängigkeiten analoger Materialien und Prozesse. Gemeinsam werden wir Chemie ansetzen, einen Film entwickeln und schließlich einen Papierabzug herstellen.“ (Zitat: Raffaela Bielesch)

JANA STRASSER, geboren 1994 in Berlin, lebt und arbeitet in Wien. In ihrer medienübergreifenden künstlerischen Praxis untersucht sie mit Mitteln der Beobachtung und Inszenierung eigene sowie gesellschaftliche Mechanismen und deren Wechselwirkungen. Nach einem Studium der Philosophie in Salzburg und Wien sowie dem Absolvieren der Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie unter der Leitung von Anja Manfredi studiert sie nun Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste Wien.




ROSA JOHN
Camera Obscura

„Wir verwandeln den Schulraum zur Camera Obscura und beschäftigen uns davon ausgehend mit der Geschichte, Technik und Ästhetik der Kamera, den individuellen Handlungsweisen mit unseren eigenen Kameras und reflektieren somit die Methoden und Kontexte der Bildaneignung.“

ROSA JOHN, geb. 1982 in Wien, ist Künstlerin und Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Fotografie und Film. 2017 Start-Stipendium für künstlerische Fotografie, bka. 2013–17 DOC-team-Stipendium der ÖAW und wissenschaftliche Mitarbeiterin am tfm-Institut der Universität Wien. Studienaufenthalte in Athen, Berlin, New York und Westschweiz. Diplom der Theater-, Film- und Medienwissenschaft (2010). Studium an der Schule für künstlerische Photographie und der Schule für unabhängigen Film bei Friedl Kubelka (2007–08, 2009–11). Arbeiten entstehen für Ausstellungs-raum, Kino und Publikationen.




ANJA MANFREDI
„Wir werden uns regelmäßig zu Mappenschauen treffen, um mithilfe reger Kommuni-kation Austausch aufzubauen. Eine Mappenschau: ‚Das Nachdenken und Beurteilen fremder Arbeiten vor einer kleinen Öffentlichkeit stellt für jede(n) Einzelne(n) eine große Herausforderung dar. Lob und Kritik zu üben ist eines der besten Mittel, die eigene Gedankenwelt anzuwenden und zu überprüfen. Und jede(r) steht mit ih-ren/seinen Arbeiten im Mittelpunkt des Interesses.‘ (Zitat: Friedl Kubelka)
Darüber hinaus ist es möglich, mit mir Einzelgespräche zu führen. Weiters ange-dacht: Besuche von KünstlerInnenateliers und Ausstellungen in verschiedenen Kunsträumen zur Einsicht in künstlerische Prozesse, Produktionsbedingungen und zur Reflexion über die Rolle/Figur der RezipientInnen. Am Ende des Schuljahres könnte gemeinsam eine Ausstellung realisiert werden.“




ZEITEINTEILUNG:

- Workshops: Do. 19–21 Uhr, Fr., Sa., So. jeweils sechs Stunden
- Mittwochsunterricht: Vortragsabende, Mappenschauen – 3x monatlich Mi.19–21 Uhr
- Ateliertage: montags nach Vereinbarung, Nutzung der Dunkelkammer
- Exkursionsreihe: „Orte der Photographie“ nach Vereinbarung
- Einzelgespräche / Projektbetreuung: nach Vereinbarung








Here Do You Want To, 2014
JOSEPHINE PRYDE: Here Do You Want To, 2014

installation view, CCA Wattis, 2015
JOSEPHINE PRYDE: installation view, CCA Wattis, 2015


OLIVIA COELN 


OLIVIA COELN 


OLIVIA COELN 


INES LECHLEITNER  


INES LECHLEITNER  


INES LECHLEITNER  


ELFIE SEMOTAN  


ELFIE SEMOTAN  


ELFIE SEMOTAN  


TIMM RAUTERT 

 ‘Der Baum’, 2010 / 4478zine.
ERIK VAN DER WEIJDE : ‘Der Baum’, 2010 / 4478zine.

‘This is not my Son’, 2009
ERIK VAN DER WEIJDE : ‘This is not my Son’, 2009


LUCIE STAHL 


KATRINA DASCHNER 

Selbstportrait mit Graukarte, 2014
ANJA MANFREDI : Selbstportrait mit Graukarte, 2014

Widerstandsbewegungen, 2009
ANJA MANFREDI: Widerstandsbewegungen, 2009


FRIEDL KUBELKA 


FRIEDL KUBELKA 


PRINZ GHOLAM 


PRINZ GHOLAM 


PRINZ GHOLAM 


BIRKE GORM 


MARTIN BELINOVAC 


ROSA JOHN